Längst nutzen wir das Internet nicht mehr nur am PC in unseren eigenen vier Wänden. Das mobile Internet hat es uns ermöglicht, in der Bahn, im Café oder in der Mittagspause zu surfen. Und so checken wir zwischendurch kurz unsere Mails oder bestellen online ein paar neue Schuhe. Smartphone, Netbooks und Tablet-PCs machen es möglich und lassen uns von bisher ungeahnten Dingen träumen. Doch trotz der vielen Vorteile sollte man die Gefahren des mobilen Surfens nicht vergessen.
Vernachlässigte Sicherheit
Das Smartphone hat das herkömmliche Handy inzwischen vielfach abgelöst und breitet sich immer weiter aus. Es bietet mit seinem vielfältigen Handyzubehör völlig neue Möglichkeiten, denn vor allem der Zugang zum Internet an fast jedem Standort fasziniert die Benutzer. Ähnliches gilt auch für Tablet-PCs und Netbooks, die vor allem das Arbeiten unterwegs erleichtern. Da sie ebenfalls auf das Internet zugreifen können, erleichtern und beschleunigen sie viele Prozesse. Doch oftmals werden so auch sensible Daten versandt oder empfangen. Passwörter, Bankdaten oder geheime Dokumente werden so drahtlos ausgetauscht. Am Heimcomputer schützen wir uns vor Angreifern aus dem Netz durch Virenscanner und andere Sicherheitsprogramme, doch auf den neuen Geräten sind diese oftmals noch nicht angekommen. Das heißt, dass unser Smartphone oder Tablet-PC gänzlich ungeschützt vor Cyber-Attacken ist.
Augen auf beim Surfen
Vor allem die Nutzung von WLAN-Hotspots ist ein großes Problem, denn die Signale sind oft nur ungenügend verschlüsselt. Immer noch werden vielfach WEP-Verschlüsselungen genutzt. Diese sind veraltet und relativ leicht zu überwinden. Solche Hotspots sollte man wenn möglich meiden, ganz verzichten sollte man auf das Surfen über unverschlüsselte Verbindungen. Wenn man nicht surft, sollte man alle Schnittstellen des Geräts deaktivieren, das heißt sowohl WLAN als auch Bluetooth. Versendet man Informationen, insbesondere E-Mails, dann empfiehlt es sich, diese ebenfalls zu verschlüsseln. Eine HTTPS-Verbindung macht den Datentransfer sicher und sorgt dafür, dass Dritte nicht auf sie zugreifen können. Besonders beliebt bei Nutzern von Smartphones und Tablets sind Apps. Die kleinen Programme erhöhen den Komfort bei der Nutzung, vertreiben einem die Zeit mit kleinen Spielen oder bieten praktische Hilfen. Doch sie sind auch eine Gefahrenquelle, denn durch das Herunterladen können Schadprogramme auf das genutzte Gerät gelangen. Daher ist es wichtig, nur Apps aus vertrauenswürdigen Quellen zu verwenden und vor der Installation zu prüfen, ob die App Zugriffsrechte hat und ob diese notwendig sind.
Um sich aber zuverlässig vor Trojanern, Viren und anderen Schädlingen zu schützen, sind Programme zur Abwehr solcher Schadprogramme notwendig. Auch für das Smartphone sind sie inzwischen erhältlich. Damit ein effektiver Schutz gewährleistet werden kann, sollte man sie regelmäßig updaten.






