Im Laufe der Zeit kommt es dazu, dass der Rechner immer langsamer wird. Dies liegt vor allem an unnötiger Software, veralteten Treibern und/oder falschen Einstellungen. Wie man dem PC dennoch wieder zu neuer Leistung verhilft, wird in diesem Bericht erläutert – und das alles ohne Übertakten.
Tipps für einen schnelleren Computer
Tipp 1:
Wer einen neuen Rechner kauft, der bekommt in der Regel zahlreiche Programme mitgeliefert. Diese sind meistens auch schon direkt vorinstalliert. Für den Fall, dass diese nicht gebraucht werden, sollten die Programme deinstalliert werden. So wird zudem mehr Festplattenspeicher frei. Unter der Windows-Systemsteuerung werden alle installierten Programme in einer Übersicht aufgelistet. Diese sollte durchgegangen werden und unnötige Programme vom System deinstalliert werden. Vorsicht: Bei unbekannten Programmen Finger weg! Diese könnten für das System von Bedeutung sein.
Tipp 2:
Es sollten stets die aktuellen Treiber für die Hardware installiert sein – vor allem für die Grafikkarte und das Mainboard. Treiber beschleunigen nicht nur Spiele, sondern auch die installierten Anwendungen. Daher sollten die Treiber stets auf dem aktuellen Stand sein.
Um einen Treiber zu installieren, muss zuerst die Hersteller-Seite im Internet besucht werden. Dort können die entsprechenden Treiber kostenlos heruntergeladen werden.
Tipp 3:
Unnötige Daten entfernen! Auf den meisten PC befinden sich tausende von Daten. Darunter sind z.B. Videos, Musikdateien, Fotos, Textdateien, etc. Umso weniger Daten auf der Festplatte sind, desto schneller ist der PC. Daher empfiehlt es sich, unnötige Daten von der Festplatte zu löschen. Bei einer großen Anzahl an Filmen kann auch der Einsatz einer externen Festplatte von Vorteil sein. So steht mehr Speicherplatz zur Verfügung und die Systemgeschwindigkeit wird ebenfalls verbessert.
Tipp 4:
Die Festplatte sollte in regelmäßigen Abständen defragmentiert (aufgeräumt) werden. Die Defragmentierung befindet sich unter Systemprogramme im Reiter Zubehör. Dort lässt sich zudem auch einstellen, ob diese in regelmäßigen Abständen selbstständig ausgeführt werden soll.
Tipp 5:
Die Anzahl der automatisch startenden Programme sollte auf ein Minimum reduziert werden. Dadurch spart man speziell beim Hochfahren des Rechners enorm viel Zeit. Die Einstellungen dazu befinden sich unter „Alle Programme“. Andernfalls lösen dieses Problem auch zahlreiche Zusatzprogramme, wie beispielsweise der CCleaner oder TuneUp Utilities.
Tipp 6:
Die Registry sollte von veralteten und unbrauchbaren Datenspuren befreit werden. Dies ist allerdings nur mit einem zusätzlichen Programm (z.B. CCleaner) durchzuführen.
Achtung: Das Löschen von wichtigen Dateien in der Registry kann Windows schaden.






